#8 – Vodka

Vodka, bei Vielen verpönt, aber auch bei Vielen populär. Wir versuchen diesmal den Spagat zwischen der tendenziell geschmacksneutralen Spirituose und unserer Vorstellung von Barkultur. Hierzu beleuchten wir Geschichte, Herstellung, Herkunftsregionen, Drinks und Produkte. Natürlich gibt es auch wieder ein paar Anekdoten, den über The Big Lebowski redenden Sneakpod und wir fragen uns, ob ein Vodka Martini reine Ketzerei ist oder eine Daseinsberechtigung hat.

eine kleine Vodkaauswahl

White Russian (Dude-Version)
etwa gleiche Teile
Vodka
Kahlúa Licor de Café
Half and half (Milch und Sahne)
Mit Eiswürfeln in Glas verrühren oder kurz shaken und mit Eis in Glas gießen.

White Russian (klassisch)
4 cl Vodka
2 cl Kahlúa Licor de Café (oder Borghetti Espresso Liqueur)
auf Eis rühren, in Stielglas abseihen und mit leicht geschlagener Sahne bedecken.

Bloody Mary
5 cl Vodka
1 cl frischer Zitronensaft
2 dash Worcestershire-Sauce
2 dash Tabasco
in Longdrink-Glas auf Eis kaltrühren und mit etwa 10-12 cl Tomatensaft auffüllen und mit Selleriestange umrühren.

Harvey Wallbanger
4 cl Vodka
ca. 10 Orangensaft
in Longdrinkglas auf Eis kaltrühren und mit 2 cl Galliano vanilla floaten.
Mit Orangenscheibe garnieren.

Kangaroo Cocktail
7 cl Vodka
1 cl trockener Vermouth
auf Eis rühren, in vorgekühltes Cocktailspitz abseihen und mit Zitronenschale abspritzen und garnieren.

Diese Produkte haben wir besprochen:
Rußland: Moskovskaya, Stolichnaya, Russkij Standart Platinum, Parliament, Green Mark, Kauffman
Polen: Wyborowa, Żubrówka, Belvedere, Chopin
Ukraine: Nemiroff
Schweden: Absolut, Camitz Sparkling Wodka, Pinky
Finnland: Finlandia
Frankreich: Grey Goose, Alpha Noble
Deutschland: Adler, Gorbatschow
Schweiz: Xellent Swiss
Großbritannien: Tanqueray
USA: Smirnoff, Skorppio, Skyy

Kaufempfehlungen:
Finlandia, Absolut PepparRusskij Standart Platinum, ParliamentGrasovka

 

13 Gedanken zu “#8 – Vodka

  1. ich glaube beim vodka gibt es mindestens ein kleines missverständnis, das ich hiermit mal aus der welt räumen möchte.

    es ist nicht so das vodka abgrundtief schlecht ist…oder alle vodka hassen müssen…es ist nur so das jede andere spirituose mehr bietet als vodka. aber das liegt nur in der natur der sache…(wie ihr im podcast passend beschrieben habt)…vodka schmeckt nach nicht wirklich viel…um nicht zu sagen nichts. erschwerend kommt hinzu, das es nur eine handvoll vodka drinks gibt, bei dem wirklich die spirituose vodka im mittelpunkt steht. meistens läuft es auf fruchtsaft x + vodka hinaus…da kann und darf es nicht verwundern wenn vodka in der gunst ganz nach unten sinkt.

    was also tun gegen so ein „zweifelhaftes“ image…ganz einfach…man versucht die spirituose besser zu machen als es physikalisch und chemisch überhaupt möglich wäre…der premium vodka ward geboren 😀

    jetzt fehlt noch eine stange geld und am besten direkt noch eine frivole werbekampagne und schon brummt „die disse“. das da am ende nur fenstereiniger + red bull ausgeschenkt wird, merken wohl die wenigsten bei 1 promille.

    dann kommt das was kommen muss…jemand der sich nur halbwegs auskennt beschäftigt sich mit dem thema und erkennt das das ganze nur PR und heisse luft ist. deshalb hat vodka für mich seinen reiz irgendwo verloren…die klasse, der flair, der reiz…wenn man es so formulieren will, ist irgendwo auf der strecke geblieben.

    —————–

    nach nur 8 folgen kann ich bereits sagen, die folge war gewohnt sehr gut. der ramos gin fizz hat mich zwar ein wenig überrumpelt…aber deshalb hör ich euch ja „expect the unexpected“ 😉

    …bis nächstes mal

    • Um „ein kleines missverständnis, das ich hiermit mal aus der welt räumen möchte“ muss man eins mal festhalten:

      – Wenn man wenig probiert dann kommt man natürlich in der Bewertung nicht besonders weit. Und alle Aldi und Penny Wodkas schmecken nun mal ziemlich nach nichts. Zugegebener maßen gibt es in Deutschland kaum Auswahl in den Geschäften (außer in besonderen Spirituosen Geschäften). Und das was es gibt, ist nach der billig Methode gemacht: 95-en Industrie Spiritus nehmen und verdünnen, Mineralstoff Mischung (oder was auch immer) dazu geben, und verkaufen. Aber es gibt auch Wodkas mit Eigengeschmack, nur halt nicht in Deutschland. In jedem Aldi kann man auch Gin oder Whisky kaufen. Wenn ich nur nach diesen Zeug Gin und Whisky bewerte dann sind das auch nur miserable Getränke geeignet nur zum Mischen.

      – Wenn Wodka Eigengeschmack hat dann ist er selten dominant. Gar kein Vergleich mit manchen Whisky oder Gin. Wenn man den Wodka nur Eiskalt trinkt (wie überall angeraten), dann KANN MAN NICHT irgendwas schmecken. Vor allen dann nicht wenn der Wodka nur einen unaufdringlichen Geschmack aufweist.

      Pauschale Aussagen über etwas was man ungenügend kennt mag ich ich nicht. Ich kenne nicht so viel, aber genügend dass ich mir dessen Bewusst bin.

  2. Tolle und sehr unterhaltsame Folge, jetzt weiß ich auch, dass ich nicht mehr nach dem „besten“ Vodka suchen muss 😉 War eh schon beim Russian Standard (auf den ich natürlich durch die tolle Flasche aufmerksam geworden bin!) angekommen, werde als nächstes dann auch mal die Platinum-Version probieren, aber zum Mischen kann ich ja anscheinend ohne Probleme wieder zum Parliament zurück.

  3. Ist ja lustig – Żubrówka besprochen und Grasovka als Kaufempfehlung. Habe ich den Hinweis im Podcast überhört, dass im Grunde wohl nur die deutsche Handelsbezeichnung ist, weil das andere keiner aussprechen und schreiben kann? 😉

    Żubrówka mit Apfelsaft (z.B. 50/50) – das wäre dann Szarlotka. Trinkt sich echt gut. Aber vorsicht beim Bestellen – wenn man Pech (oder Glück?) hat, dann kommt ein echt leckerer Apfelkuchen.

    Hätte ich die Folge ne Woche früher gehört, hätte ich mir beim letzten Rückflug wohl die Flasche Belvedere Pink Grapefruit entgehen lassen – die ist mir optisch im Regal aufgefallen und würde Christoph garantiert auch gefallen. Schmeckt echt lecker, wenn sie auch nicht ganz billig war. Übrigens ist da auch Ingwer mit drin – es kommt wohl nur auf die Dosierung an 😀

    Ich bin mal gespannt, welchen ich als nächstes probieren werde – eigentlich habe ich für den Moment erstmal genügend Flaschen hier – auch wenn mir das vielleicht den Ruf bei einem eventuellen Eintritt in die Cocktailwelt versaut. Vielleicht sollte ich auch mal in anderen Ländern schauen, aber vorerst finde ich den Wyborowa schonmal ganz gut.

  4. Vielen Dank für das viele überschwengliche Lob und Steffen: Mit der Grasovka-Info hast Du natürlich Absolut recht. (Sorry für den schlechten Vodka-Scherz!) Mir ist beim Zusammenstellen der Links aufgefallen, daß ich Grasovka im Podcast vergessen hatte (wenn es auch nur ein anderer Name für das gleiche Produkt ist) und wollte ihn den Hörern nicht vorenthalten. Du scheinst Dich gut auszukennen – mit Polen 😉

    • So viel ich weiß wird Grasovka in Lizenz (Original Hersteller von Żubrówka ist glaube ich Polmos), in Deutschland von Underberg abgefüllt. Ich vermute dass sie den auch in Lizenz herstellen den es gibt einen sehr leichten geschmacklichen Unterschied zwischen Żubrówka und Grasovka. Oder sie panschen den angelieferten Schnaps auf den Deutschen Geschmack um. So etwas wäre keine Neuheit. Wobei mir persönlich Żubrówka besser schmeckt.

  5. Bin etwas verwirrt, bei einer Rezeptur mit 7cl Wodka, 1 cl trockener Wermuth und einer Zitronenzeste den Namen „Kangaroo Cocktail“ zu lesen… Ist das nicht ein schlichter Wodka Martini?
    Was ist da Eure Quelle?
    Lieben Gruss vom Nachbarblog

  6. Hallo Jens,
    es stimmt, dass der Kangaroo Cocktail im Grunde ein Vodka Martini ist. Allerdings hat er eben seinen eigenen Namen bekommen. So wie der Daiquiri mit Agricole Rhum eben Ti Punch heißt oder ein Manhattan mit Chartreuse eben Green Point.
    Unter anderem kannst Du das im Diffords Guide #8 finden. Aber auch in anderen Quellen taucht der Vodka Martini unter dieser Bezeichnung auf.
    Grüße in den Nachbarblog

  7. Hey Jungs,
    spannende Folge mal wieder, steht ausser Frage.
    Da mein Wissen über Vodka und das geschmackliche Drum Herum eher dürftig war, habe ich hier umso intensiver zugehört. Interessant empfinde ich den Hinweis bezüglich Destillationshäufigkeit und Geschmacksstärke.
    Wo würdet ihr nun den Pure Green einordnen? Und was haltet ihr persönlich davon?
    Das würde mich interessieren.

  8. Hi Chris,
    von Pure Green habe ich auf dem letztjährigen BCB eine Probe bekommen und ich fand ihn genauso spannend wie es nach 6 Destillationen (soweit ich weiß) zu erwarten gewesen war. Positiv (euphemistisch) ausgedrückt: So mild wie man es bei einem französischen Vodka dieser (übertriebenen) Preissparte erwarten würde. Und die plumpe Öko-Werbestrategie finde ich richtiggehend ärgerlich.

  9. Jungs, echt netter Podcast mit paar Sachen die mir nicht gefallen haben.

    – Man merkte dass ihr nur die Deutsche Wikipedia Seite zur Wodka benutzt habt (ich habe vor kurzen mir die Seite angesehen). Vor allen hinsichtlich der Geschichte von Wodka ist die Deutsche Seite einfach schlecht verglichen mit der Englischen. Und die Englische Seite ist nicht so ausschließlich Russland zentristisch, ich habe keine Ahnung wieso man in Deutschland seine beiden direkten Nachbarn im Osten ignoriert. Von solchen Ländern wie Slowakei gar nicht zu reden, oder kennt jemand z.B. die Hauptstadt von Slowakei?
    Ein bisschen mehr Zeit investiert zum recherchieren auf mehr als nur einer Seite und man hätte ein paar Infos mehr, die die Sendung nicht unnötig verlängert hätten. Dafür wäre das wohl informativ. Vor allen wenn man den z.B. Widersprüche hinsichtlich der ersten Erscheinung des Wortes Wodka auf der Englische Seite durch Recherche etwas aufhellen könnte, das wäre nett gewesen (ob nun 8, 9, 11,15 oder gar 16 Jahrhundert). Und dass man damals unter diesen Wort nicht den Schnaps verstand sondern eine hochprozentige, medizinische Komponente.

    -Suboptimal fand ich die Auflistung der verschiedenen Wodkas (eine eher mickrige Auswahl). Mindestens ein drittel der Wodkas wurde einfach nur als Namen in den Raum geworfen ohne zu sagen was das für Wodkas den sind. Oder es wurden einfach nur Scherze auf Grund der Bezeichnung gemacht.
    Informativ ist anders.
    Und BTW: Nemiroff Birke ist ein wirklich guter Wodka, dazu muss man wissen dass Birken im Frühling ähnlich wie Ahorn sich „melken“ lassen. Man schneidet sie an und ein farbloser, süßlicher aber nicht besonders intensiv schmeckender Saft tritt heraus. Der hat einen eigenen, angenehmen Geschmack und man kann ihn direkt trinken. Das mach man mittlerweile nur noch in Osteuropa. Damit werden Getränke gemacht oder auch wie in diesem Fall Wodka verdünnt.

    – Auch meinte ich zu merken dass für die Rezensenten fast alles schlecht ist außer den 2-3 ausgesuchten Wodkas. Und alle genannten Wodkas, bis auf 1-2, gehören nur zum unteren oder maximal mittleren Feld. Dabei meine ich nicht den Preis. Bestes Beispiel ist der eine Besucher der sich, laut seines Kommentar hier auf der Seite, wenn er vorher den Podcast gehört hätte einem Wodka nicht gekauft hätte der ihm aber so geschmeckt hat.
    Natürlich sind die Premium zu teuer für das was sie bieten. Aber Beispielweise ist Gray Goose ein schmackhafter Wodka. Hat nicht extrem viel Charakter aber Handwerklich sehr gut gemacht. Man kann ihn pur und bei Zimmertemperatur locker trinken. Im Podcast wird nur sich lustig gemacht das Juppies den überteuerten Wodka trinken, es wurde auch nicht mal ein Wort darüber verloren wie er schmeckt. Das ist Handwerklich schlechte Rezension.

    – Was man IMHO vor allen über Wodkas sagen sollte ist dass es Destillerien gibt die ihren Alkohol selber herstellen. Die Wodkas haben je nach Zutaten anderen Geschmack. Manchmal sind das Aromatisierte Wodkas wo man zur Meische Aroma Stoffe zu gibt und dann destilliert manchmal erst nach dem destillieren. Von den ersteren kenne ich paar Kosher Wodkas die ziemlich nach Kräuter Schnaps schmecken aber durch die dreifache Destillation nur sehr fein. Da Wodka öfters destilliert wird, meist mindestens 3 mal, wird natürlich sehr viele ätherische Öle weg gefiltert aber Geschmack ist immer noch zu spüren.
    Leider machen sehr, sehr viele Firmen den Wodka aus verdünnten Industrie Alkohol. Der wird zu Tode filtriert und verdünnt und mit Geschmacksstoffen versetzt. Da kann kein Geschmack übrig bleiben außer durch nachträglich hinzugefügte Zusatzstoffe.
    Es gibt auch Wodkas die gelagert sind in Fässern, natürlich ein Kuriosum. Ich habe von mindestens zwei gehört, einer ist ein Finnischer Wodka der in alten Sherry Eichenfässern gelagert wird.

    – Es gibt Hunderte von Wodkas, alleine in Russland sollen sich 200-300 „verschiedene“ tummeln. Weltweit noch viel mehr.

    – Was ich empfehlen kann Stumbras Centenary (Weizen Wodka) und Stumbras Rye Bread (Roggenbrot Wodka). Hervorragende Wodkas mit deutlichen Aroma. Den trinke liebend gerne bei Zimmertemperatur pur, kein Nachbrennen kein Spritiger Geschmack, nichts der gleichen. Der Rye Bread hat einen eindeutigen Nussigen Nachgeschmack. Leider hier in Deutschland nur per Versandhandel zu bekommen und auch das sehr selten. Weinquelle.de hatte den Stumbras Centenary kurz im Sortiment gehabt jetzt nicht mehr.
    Gut sollen auch Caviar Wodka sein und Stolichnaya Okhotnichya, der letzte ein Bärenfang (also ein Aufgesetzter) der in Deutschland gar nicht erhältlich ist. Aber ich habe mir nicht zum Lebensziel gesetzt alle Wodkas zu kennen und ein Experte zu werden. Deshalb halt nur die wenigen Tipps.
    Wichtig ist IMHO den Wodka bei Zimmertemperatur zu probieren(!), dann kann man auch etwas über ihn sagen(!).

    Im diesen Sinne,
    Idaho

  10. Lieber Idaho,
    danke, daß Du Dich so intensiv mit unseren Inhalten auseinandersetzt. Ich war zwar schon in Bratislava, weiß aber nicht so recht, inwieweit mich das nun in Bezug auf Vodka qualifizieren soll. Was die historische Herkunft angeht haben wir meines Wissens ziemlich deutlich gemacht, daß das alles so lange her ist, daß man nichts genaues weiß und daß ich persönlich Rußland hervorgestellt habe, liegt sicher weniger an irgendwelchen Wikipedia-Seiten als an meiner persönlichen Präferenz.
    Was die Anzahl der besprochenen Produkte angeht wurde ich eher kritisiert (sowohl von den anderen drei als auch von manchen Hörern), daß es für einen Einblick (mehr sollte es nichts ein) eher zu ausführlich war und in Anbetracht unserer Meinung zu dieser Spirituose noch gekürzt hätte werden können. Tut mir leid, daß wir in unserer Auswahl die von Dir bevorzugten Produkte nicht getroffen haben, so z.B. die Dir sicherlich auch bekannten Glacier Potato Vodka und 44north.
    Bezüglich unserer Bewertung der Spirituose: Mag sein (und das habe ich auch gesagt), daß in Vodkas (v.a. osteuropäischen) Nuancen von Geschmack wahrnehmbar sind, aber verglichen mit praktisch allen anderen Spirituosen sind das eben (definitionsgemäß) nur Nuancen, die man wenn überhaupt nur beim Purtrinken schmeckt, weswegen die Relevanz in Mischgetränken abgesehen vom Aufspritten unserer Meinung nach eher bescheiden ist, was unser grundsätzlich leicht abschätziges Verhalten dem Vodka gegenüber erklärt, dessen wir uns vollkommen bewußt sind und nicht dafür schämen.
    Du schreibst ja selbst über den gnadenlos überteuerten Grey Goose: „Hat nicht extrem viel Charakter aber Handwerklich sehr gut gemacht.“ Ja, mag sein, aber nicht alles was handwerklich gut gemacht ist, besitzt Relevanz für unseren Podcast, dafür wäre geschmacklicher Charakter schonmal nicht schlecht. Ich bleibe da 100%ig bei meiner geäußerten Meinung.

    Was mir wirklich leidtut, daß wir es vergessen haben bzw. Unsinn geredet haben, ist die Entstehungsgeschichte des Screwdrivers, wie mich ein anderer Hörer aufmerksam gemacht hat, aber vielleicht haben wir den mal als Gast in einer unserer folgenden Sendungen, dann kann er es selbst klarstellen.

  11. Pingback: #22 – Negroni | Cocktailpodcast

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.